[Beitrag vom 13.02.2024]

Medientipps für die Zukunft:
Intel-Vorstand Christoph Schell in der Diskussion (ZDF)

Warum ist Magdeburg für Intel ein so attraktiver Standort? Und weshalb sind Subventionen in neue Industrie-Ansiedlungen so wichtig? Antworten darauf lieferte am 13. Februar 2024 Christoph Schell in der ZDF-Talksendung „Markus Lanz“. Er ist im Vorstand des US-Chipherstellers Intel und leitet die Vertriebs- und Marketing-Aktivitäten des Konzerns. 

Magdeburg habe bei der Standortsuche die Kriterien eines 100-Punkte-Katalogs am besten erfüllt, meinte Schell. Dazu wurden Aspekte wie Flächenverfügbarkeit, Bildungslandschaft und nachhaltige Energiesicherheit begutachtet. Für den Intel-Manager seien sowohl die firmeneigenen Kosten als auch die Subventionen durch den Bund und Sachsen-Anhalt eine Investition in die gemeinsame Zukunft. Es sei wichtig, einen Teil der für die weitere Digitalisierung essenziellen Halbleiterindustrie in Europa anzusiedeln – zumal in Magdeburg ein neuer, extra kleiner Chiptyp gefertigt werden soll, der aktuell noch in der Entwicklung ist.  

Schell zeigte anhand des Intel-Standortes im US-amerikanischen Oregon, dass sich dort um die große Fabrik herum ein spezifisches Ökosystem entwickelt habe. Er betonte zudem, dass auf jeden Intel-Arbeitsplatz sechs bis zehn weitere Stellen geschaffen werden. 

 

Die gesamte Ausgabe von „Markus Lanz“ mit Christoph Schell ist online hier abrufbar:

ZDF-Talksendung „Markus Lanz“ vom 13. Februar 2024: Video