Mobilität und Verkehr

Optimale Anbindung

Ein wichtiger Grund, warum sich der Standort ideal für ein Industriegebiet der Zukunft eignet, ist die Lage. Die Bundesautobahnen A 9 und A 14 sind die wichtigsten überregionalen Verkehrsachsen und verankern die Region auch logistisch in der Mitte Europas. Die A 9 als zentrale Verkehrsachse Deutschlands ist über die B 183a in fünf Minuten und ohne Ortsdurchfahrt erreichbar – eine große Stärke gegenüber anderen Gebieten. Ein echter Vorteil!

Klar ist jedoch auch, dass das Verkehrsnetz ausreichend leistungsfähig gestaltet werden muss. Dies dient der Sicherheit des Verkehrs sowie der Entlastung der Ortsteile. So ist zum Beispiel eine Ortsumfahrung der bereits heute stark durchfahrenden Ortschaft Storkwitz Teil der Planungen. Gleichzeitig soll der Verkehr über eine neue Straßenanbindung auf kürzestem Wege auf die überregionalen Verkehrswege geleitet werden, um übermäßige Belastungen im Verkehrsnetz von Anfang an auszuschließen.

Geplanter Ausbau in der Zukunftsregion Wiedemar

Geplante Anbindungen in der Region

Geplanter Straßenausbau in der Region

„Wir wollen bei Erschließung und Erreichbarkeit des Gebietes auch auf die Kombination umweltfreundlicher Mobilitätsangebote setzen: ZUKUNFTSREGION-WIEDEMAR.DE Stärkung des S-Bahn-Verkehrs, breite, beleuchtete Fahrradwege, gut zugängliche Fahrradabstellanlagen, Sharing-Angebote und ein Fahrradparkhaus sind Ideen, um den Beschäftigten sowie Besucherinnen und Besuchern Alternativen zum Kraftfahrzeug anzubieten.“  Alexander Goth, Abteilungsleiter Verkehrsplanung der BERNRD Gruppe ZT GmbH

Neue Arbeitsplätze umweltfreundlich erreichen

Das Industriegebiet schafft Arbeitsplätze, die jeden Tag gut von den Menschen erreichbar sein müssen. Um so wenig wie möglich zusätzlichen Pkw-Verkehr zu erzeugen, soll es einen starken Ausbau des öffentlichen Verkehrs geben. Das Plangebiet wird ein Zentrum der Zukunftsmobilität ‒ mit Car-Sharing, Ladestationen für E-Autos und kurzen Wegen zur Bahn. So wird es attraktiv, den alten Verbrenner stehenzulassen. Die Vision: Die Beschäftigten sowie die Besucherinnen und Besucher steigen aus und nutzen für die „letzte Meile“ eines der attraktiven Angebote der Mobilitätsstationen. 

So kommen Sie bequem, sauber und komfortabel mit dem Fahrrad, dem E-Bike oder einem Shuttlebus an ihren Arbeitsplatz ‒ ohne die umliegenden Straßen zu verstopfen. Der Standort soll vom gut ausgebauten Netz der S-Bahn-Mittel -deutschland optimal erreichbar sein. Das große Netz an Rad- wegen in der Gegend wird erweitert und ermöglicht, durch den grünen Gürtel des Plangebietes hindurch mit dem Fahrrad in die Umgebung zu kommen. Das reduziert nicht nur Emissionen und steigert damit die Luftqualität, sondern bringt auch neue Möglichkeiten, um umweltfreundlich von A nach B zu kommen.

 
Das Gebiet wird vollständig durch einen Rad- und Fußgängerweg umschlossen. Damit wird nicht nur das Radwegenetz der Region erweitert und über den grünen Gürtel das Industriegebiet sogar per Rad erreichbar, sondern auch die Sicherheit wird verbessert und Unfallschwerpunkte, wie auf der B 183a reduziert.
Eine Machbarkeitsstudie über den potenziellen Gleisanschluss für Personen- und Güterverkehr in der Region zeigt die Möglichkeiten auf.

Die Pläne können jedoch erst detailliert werden, wenn genau feststeht, wer sich ansiedelt. Denn nicht jede Branche braucht viel Material oder Logistik. Bei Unternehmungen in der Hochtechnologie ist es wahrscheinlich, dass mit weniger Materialtransport zu rechnen ist als bei anderen Branchen.

Entlang der Trassen, die möglicherweise auch einen verbesserten Bahnanschluss bedeuten, wird auf Lärmschutz geachtet. Grundsätzlich gilt: Der Lärmschutz in Deutschland ist sehr streng geregelt. Alle Auswirkungen, die durch verkehrsbedingten Lärm entstehen können, werden genau geprüft. 

Nachlesen im Magazin

Im Zukunftsmagazin finden Sie einen Überblick zu allen wichtigen Aspekten der IVG-Planungen – kompakt zusammengefasst und anschaulich dargestellt. Das Magazin ist bei unseren Dialogveranstaltungen gratis erhältlich oder hier als PDF digital zu lesen. 

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