Zukunftsregion on Tour –
Ein Rückblick auf den 4. Mai 2024

Ein Video-Rückblick auf Zukunftsregion on Tour

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Treffen und Start in Kyhna

Bei unserem Format „Zukunftsregion on Tour“ waren am 4. Mai 2024 die Bürgerinnen und Bürger von Wiedemar zu einer Rundreise durch den hochdynamischen Leipziger Wirtschaftsraum eingeladen. Die Tour sollte Einblicke in etablierte und neu entstehende moderne Industriegebiete geben, die mit hohen nachhaltigen Ansprüchen entwickelt worden sind.

Rund zwei Dutzend interessierte Menschen aus der Region folgten der Einladung und kamen vormittags nach Kyhna. Vor dem Gemeindezentrum Wiedemar warteten bereits Bürgermeister Steve Ganzer und Moderator Peter Escher vor einem modernen Reisebus. Kurz nach 11 Uhr startete die Fahrt und führte über Zwochau und Wiedemar zur Autobahn 9. Auf den ersten Kilometern eröffnete Peter Escher mit Geschichten von Begegnungen aus Zittau und Görlitz – beide Regionen würden sich einen wirtschaftlichen Aufschwung wie im Leipziger Raum wünschen.

Im Anschluss hielt auch Bürgermeister Steve Ganzer einige einleitende Worte. Dabei stellte er heraus, dass sich Wiedemar in einem dynamischen Prozess mit einigen demografischen Herausforderungen befindet. Er verwies auf das integrierte Gemeindeentwicklungskonzept (INGEKO), das derzeit die wichtigsten Handlungsfelder für die weitere nachhaltige Entwicklung von Wiedemar definiert. Darüber hinaus erwähnte er eine regional-ökonomische Studie, die auf wissenschaftlicher Basis die potenziellen Auswirkungen einer Großansiedlung für Wiedemar hätte.

Wir leben hier im Bereich des Flughafens in einer sehr wachsenden Region – auch Wiedemar profitiert davon. Wir haben in den letzten Jahren durchschnittlich 100 Einwohner pro Jahr dazubekommen. Hier müssen wir natürlich schauen, dass das auch verkraftbar ist und dass alle Leute, die hierherkommen, auch integriert werden. Wiedemar lebt ganz entscheidend von Gewerbesteuern, das ist ein Fakt. In diesem Jahr haben wir 5,5 Millionen Euro Gewerbesteuereinnahmen im Haushalt. Das ist gut, aber wir sind dadurch auch anfällig. Wenn es den umliegenden mittelständischen Firmen in den wichtigen Gewerbegebieten Delitzsch-Südwest und Wiedemar schlecht geht, macht sich das direkt bei uns im Haushalt bemerkbar. Deshalb ist es wichtig, dass wir uns wirtschaftlich breit aufstellen.“
Steve Ganzer, Bürgermeister

Mit an Bord war auch Sven Keyselt, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung und Landwirtschaft des Landkreises Nordsachsen. Auf der Fahrt entlang des Flughafens Leipzig / Halle stellte er die hohe Bedeutung des „mitteldeutschen Wirtschaftsmotors“ heraus. Denn um den Flughafen herum – nur wenige Kilometer von der Gemeinde Wiedemar entfernt – ist in den vergangenen 20 Jahren ein starkes Logistik-Cluster entstanden. Zuletzt siedelte sich der Luxus-Mode-Online-Händler Mytheresa hier mit einem Verteilzentrum an und schaffte im ersten Schritt rund 500 neue Arbeitsplätze. Das Umfeld bleibt auch weiter im Wandel, meinte Sven Keyselt.

Auf den Standortmessen der Wirtschaftsförderer wird oft behauptet, dass die jeweils eigene Region dynamisch und toll ist. Bei uns ist das mittlerweile statistisch belegbar: Die Region Mitteldeutschland, insbesondere rund um den Flughafen Leipzig, ist eine der am stärksten wachsenden Regionen. Wir haben in den letzten Jahren viele neue Ansiedlungen gewonnen – heute arbeiten hier rund 30.000 Menschen. Bald werden am Flughafen sogar wieder Flugzeuge gebaut. Die Deutsche Aircraft möchte in Schkeuditz nachhaltige Flugzeuge bauen. Und auch DHL beschäftigt sich hier intensiv mit dem Thema ‚Grünes Kerosin‘. Hier passiert momentan sehr viel.“
Sven Keyselt, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung und Landwirtschaft des Landkreises Nordsachsen

Auf der Fahrt zur ersten Station flankierte die Tour auch Schkeuditz. Die Stadt hat durch die zahlreichen Ansiedlungen einen großen Schub erlebt – mit steigenden Steuerannahmen und Einwohnerzahlen. Nach rund 20 Minuten erreichte der Bus das Porsche-Werk Leipzig. Hier konnten die Teilnehmenden einen Kaffee im „Carrera Café“ genießen und die schnellen Samstagsfahrer auf der werkseigenen Rennstrecke ganz nah beobachten. 

Das Porsche-Werk Leipzig ist das produktivste deutsche Werk des Premium-Autoherstellers. Rund jeder dritte Porsche made in Germany stammt von hier – immer mehr davon mit einem umweltschonenden Elektro-Antrieb. Als das Werk 2002 eröffnete, läutete es den später folgenden Wirtschaftsaufschwung der Leipziger Region entscheidend mit ein. Heute arbeiten auf dem über 420 Hektar großen Werksgelände mehr als 4.600 Mitarbeiter. Fast 2 Milliarden Euro hat das Unternehmen seit der Eröffnung in den Standort investiert. Und es geht weiter: Aktuell wird das Werk zum Kompetenzzentrum für Elektromobilität ausgebaut. 

Nachhaltigkeit spielt bei der modernen Fabrik seit jeher eine große Rolle. So leben auf dem 132 Hektar großen Offroad-Gelände neben dem Werk zahlreiche Auerochsen, Exmoor-Ponys, Honigbienen und Wildtiere wie Hasen, Rehe oder Fasane. Zudem speist die Fabrik einen Teil ihres Strombedarfes aus einer 9,4 MWp-leistungsstarken Solaranlage und überwacht sämtliche Auswirkungen der Produktionsprozesse in Echtzeit. Diese und weitere Gründe sorgten dafür, dass das Porsche-Werk Leipzig zur „Fabrik des Jahres 2023“ gekürt wurde. Der renommierte Branchenpreis wird von der Unternehmensberatung Kearney, Süddeutscher Verlag Veranstaltungen und Fachzeitung Produktion vergeben. 

„Große Firmen sind meist stark im Bereich ‚Social Corporate‘ unterwegs. Das heißt, sie schauen, wie sie sich in der Region sozial engagieren und ihren ökologischen Fußabdruck so grün wie möglich hinterlassen können. Die erhalten gar keine Aufträge, wenn sie nicht ökologisch gut aufgestellt sind – das ist also ein großer Punkt, an dem die großen Firmen auch Geld investieren, damit sie ihre Auftragslage sichern.“  – Steve Ganzer 

Nach rund 20 Minuten Aufenthalt ging es weiter über die Autobahn 14 in Richtung Leipzig-Seehausen. 

Im Industriegebiet „Seehausen II“ wurden die Teilnehmer der Tour von Uwe Schmidt-Hofstädt empfangen. Als Projektmanager im Leipziger Amt für Wirtschaftsförderung ist er an der Entwicklung des Industriegebietes beteiligt. Im September 2023 eröffnete die Beiersdorf AG hier einen neuen Standort, der perspektivisch den gesamten europäischen Markt mit Kosmetikartikeln beliefern soll. Mit 300 Millionen Euro investierte Beiersdorf in Leipzig so viel wie noch nie in einen einzelnen Standort. Geplant ist neben der Fertigung auch der Bau eines Logistik-Hubs mit einem eigenen Gleisanschluss. Die Ansiedlung ist für die Region essenziell, um die Wirtschaftsstruktur noch vielfältiger zu gestalten und die Arbeitsplatzsituation mit technischen und chemischen Profilen zu stärken.

Nachhaltigkeit wird auch in Seehausen II großgeschrieben: Durch die Nutzung regenerativer Energien und den Einsatz von Biogas zur Wärmegewinnung läuft das Werk nahezu komplett CO₂-neutral. Wertvolle Ressourcen wie Wärme, Abwasser und Ethanol werden zurückgewonnen und aufbereitet. Für die Zukunft ist geplant, das Werk als „Energy+“-Standort zu betreiben und – beispielsweise durch Photovoltaik – mehr Strom zu erzeugen als zu verbrauchen.

„Leipzig hat kaum noch eigene große Flächen, deshalb stehen wir auch im engen Austausch mit den anliegenden Kommunen. Und Entwickelungen wie die des Industrievorsorgegebiets in Wiedemar haben einen wichtigen Effekt für den ganzen Leipziger Nordraum – sonst gehen die Unternehmen eben woanders hin. Deshalb sollten wir schauen, dass wir uns in bestimmten Themen gegenseitig unterstützen.“  – Uwe Schmidt-Hofstädt 

Im Rahmen der Erschließung des 55 Hektar großen Industriegebietes wurden rund 15 Hektar Ausgleichsflächen geschaffen, die sich im Eigentum der Stadt Leipzig befinden. Hierbei sind über 150 neue Bäume entlang benachbarter Gemeindestraßen gepflanzt worden. Uwe Schmidt-Hofstädt ergänzte zudem, dass die Stadt Leipzig die anliegenden Kommunen des Nordraums jährlich mit Anschubfinanzierungen in Höhe von 1 Million Euro unterstützt. So konnten seit 2015 über 100 Maßnahmen realisiert werden, um die Ortsteile aufzuwerten.

Unsere Zielrichtung ist es, zunehmend mehr Unternehmen mit höherwertigen Arbeitsplätzen und besserer Wertschöpfung anzusiedeln – davon profitiert auch die Stadt mit mehr Gewerbesteuern. Beiersdorf ist ein gutes Beispiel dafür. Das Unternehmen hat hier die Fachkräfte und den Platz gefunden, um an diesem Standort in Zukunft noch weiter wachsen zu können.“  – Uwe Schmidt-Hofstädt 

Im Laufe des Stopps und der sich direkt anschließenden Mittagspause ergaben sich mehrere Diskussionen unter den Teilnehmenden. In Bezug auf das geplante Industrievorsorgegebiet wurden unter anderen Themen wie die Versieglung der Ackerflächen, das tatsächliche Volumen an Gewerbesteuerannahmen, die mögliche weitere Ausbreitung weiterer Industrieflächen in der Gemeinde sowie Möglichkeiten zum platzsparenden Bauen in die Höhe besprochen.

Teilnehmerin Luisa Gruber stellte klar: „Ich bin nicht dagegen, dass Industriearbeitsplätze entstehen. Ich finde Industrieansiedlungen auch gut, zum Beispiel die Ansiedlung von CTC in Delitzsch. Dort entstehen innovative Arbeitsplätze mit Forschung, die für die Region verträglich sind und auf der Brache entstehen.“ 

Das Thema Strukturwandel infolge des Braunkohleausstiegs bewegt in der Region derzeit viele Menschen. Beim letzten Revierstammtisch der Sächsischen Agentur für Strukturentwicklung ging es um die Jugend. Und in dem Dialog zwischen den Ausbildungs- und Personalvertretern des Bergbauunternehmens MIBRAG sowie dem Landrat und der Staatssekretärin kam der klare Appell, dafür Sorge zu tragen, dass wir auch in Zukunft hochwertige Industriearbeitsplätze in der Region erhalten.“  Sven Keyselt

Nur wenige Kilometer vom neuen Beiersdorf-Werk machte der „Zukunftsregion on Tour“-Bus an einem weiteren Industrie-Leuchtturm der mitteldeutschen Region Halt: am BMW-Werk Leipzig. Seit 2005 produziert der Autohersteller hier mehrere Produktreihen, darunter diverse E-Auto-Modelle. Wie beim Porsche-Werk hat BMW immer weiter in den Leipziger Standort investiert – insgesamt mehr als 4 Milliarden Euro. Aktuell arbeiten im Werk rund 5.600 Mitarbeiter, mit weiterem Potenzial. Denn derzeit erweitert BMW den Standort um Logistikflächen, die perspektivisch den Ausbau der Batterieproduktion des Werks stärken sollen.

Es wird heute sehr viel Kraft reingesteckt, um vor Ort den Ausgleich [von Industrieflächen] besser durchzuführen, als das früher in Planverfahren gemacht wurde. Unternehmen und Politik arbeiten daran, ökologischer zu denken, weil es tatsächlich auch wirtschaftlich einen Effekt hat.“  Uwe Schmidt-Hofstädt 

Bei der Fahrt um das Werksgelände herum fiel vor allem eines auf: das viele Grün. Um das 250 Hektar große Industriegelände schnürt sich ein 150 Hektar großer Grüngürtel mit Hunderten Bäumen und Sträuchern sowie mehreren Feuchtbiotopen und Rad- und Skatewegen. Im Sommer stehen die Grasflächen für eine Schafbeweidung zur Verfügung. Dank der begrünten Flächen werden sowohl Licht- als auch Schallemissionen des Werks gegenüber den umliegenden Gemeinden reduziert und die landschaftliche Qualität deutlich erhöht. Zusätzlich wurden im gesamten Stadtgebiet von Leipzig weitere Ausgleichsflächen für den Bau des Werks geschaffen.

Uwe Schmidt-Hofstädt – auch hier noch mit als Ansprechpartner anwesend – lenkte den Blick zusätzlich auf die vier Windkraftanlagen, die das BWM-Werk seit 2013 mit grünem Strom versorgen. Zusätzlich ist auf dem Gelände eine Speicherfarm aufgebaut, in der alte E-Auto-Batterien überschüssigen Windstrom speichern und bei Schwankungen in das System leiten können. Außerdem ist das Werk mit einem Gleisanschluss versehen, der eine durchgängige Verbindung nach China ermöglicht.

Als letzte Station steuerte der Bus schließlich den Leipziger Südraum an – eine Region, die in der Zeit des intensiven Kohleabbaus mit hoher Luftverschmutzung und landschaftlichen Eingriffen zu kämpfen hatte. Peter Escher erinnerte in lebhaften Bildern an diese Zeit, als „etwa nachts keine Wäsche zum Trocknen herausgehängt werden konnte, weil sie am nächsten Morgen schwarz gewesen wäre. 

Heute blüht die Region südlich von Leipzig auf. Mehrere neue Seen laden zur Naherholung ein und haben ein Tourismus-Cluster entstehen lassen. Darüber hinaus hat die Region wirtschaftlich aufgeholt. Vor allem um Böhlen und Espenhain herum gibt es positive Entwicklungen in Richtung Kreislaufwirtschaft und grünen Wasserstoff.  

Ein weiterer Ort mit Zukunft ist das Gewerbe- und Industriegebiet „Goldener Born“ in Kitzscher. Hier gab der Bornaer Oberbürgermeister, Oliver Urban, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen Einblick in die Entwicklung des 55 Hektar großen Areals. Früher stand hier ein Kraftwerk, heute werden hier Gummi- und Kunststoffprodukte sowie Bio-Champignons produziert. Und demnächst grüner Wasserstoff.  

Das Energieunternehmen HH2E plant in Kitzscher auf Basis eines innovativen Elektrolyse-Verfahrens die Produktion von grünem Wasserstoff. Der Energieträger soll in Zukunft vor allem der Industrie sowie kommerziellen Mobilität dabei helfen, klimaneutral zu arbeiten. Der Standort bei Borna wird auch an das derzeit entstehende mitteldeutsche Wasserstoff-Verteilnetz angeschlossen und soll größtenteils aus Grünstrom der benachbarten Solarparks erzeugt werden. Damit können von hier aus perspektivisch auch industrielle Großverbraucher in der Region mit grüner Energie versorgt werden – ein wesentlicher Vorteil für den gesamten Leipziger Raum. Auch Steve Ganzer wies auf die große Bedeutung einer derartigen Wasserstoff-Produktion für Wiedemar hin. 

Für Wiedemar ist die Wasserstoffherstellung in der Region auch sehr interessant, weil wir Teil des mitteldeutschen Wasserstoffnetzes sind. Wir haben hier viele Firmen, die auf diesen Energieträger umsteigen möchten – sei es in der Logistik, aber auch in anderen Bereichen.“  Steve Ganzer

HH2E peilt eine Einspeisekapazität von mehr als 1 GW bis 2030 an. Oliver Urban erklärte, dass dafür demnächst die Erschließungsarbeiten einer wichtigen Straße mitsamt der Energieleitungen starten werden. Aktuell laufen noch umweltschutzrechtliche Untersuchungen. Darüber hinaus setzt sich die Stadt Borna dafür ein, dass für die benötigten Wassermengen der Wasserstofffabrik künftig die aufbereiteten kommunalen Abwässer genutzt werden können. 

„In der Nähe wird die alte Klärgrube des Tagebaues Espenhain betrieben, die auch unsere kommunalen Abwässer von Borna aufbereitet. Pro Jahr verarbeiten sie 3 Millionen Kubikmeter Wasser. Anstatt dies in die Gösel abzuleiten, könnten wir dies hier für industrielle Anwendungen nutzen. Dafür braucht es aber auch noch eine gesetzliche Änderung, die derzeit in Arbeit ist.“  Oliver Urban

Resümee und Rückfahrt nach Wiedemar 

Nach der Station in Kitzscher machte sich der Bus wieder auf den Weg zurück nach Kyhna. Auf der Rückfahrt gab Sven Keyselt nochmals ergänzende Informationen zu dem geplanten Wasserstoff-Verteilnetz, das in einem Ring um Leipzig herumgeführt werden soll.  

Es gibt derzeit viele energieintensive Industrieunternehmen in unserer Region, die sich mit dem Technologiewandel beschäftigen. Das Thema Wasserstoff wird ein zentraler Baustein im Energiemix der Zukunft sein. Das Gute: Für Wasserstoff gibt es in Mitteldeutschland schon mehrere konkrete Projekte – unter anderen den Wasserstoff-Ring um Leipzig. Erster großer Player, der die Wasserstoff-Pipeline nutzen möchte, ist BMW. Und auch der Flughafen hat großes Interesse. Da ist die Region bereits weit voran.
Sven Keyselt, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung und Landwirtschaft des Landkreises Nordsachsen

Nach rund fünf Stunden erreichten alle wieder das Gemeindezentrum Kyhna. Steve Ganzer bedankte sich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern und blickte auf die nächsten Monate.  

Vielen Dank an alle, die sich mit uns an diesem Samstag auf diese Tour gemacht haben. Dies war eine aufschlussreiche Fahrt, bei der wir sehen konnten, wie Ansiedlung heute aussehen kann, was möglich ist und welche Herausforderungen es gibt. Das ist für mich als Bürgermeister immer wichtig. Ich möchte beide Seiten hören, um objektiv etwas einschätzen zu können. Ich würde mich freuen, wenn es am 1. September eine hohe Wahlbeteiligung gibt und die Bürger ein starkes Statement geben, damit wir als Gemeindeverwaltung und ich als Bürgermeister mit dem Gemeinderat zusammen die richtige Entscheidung treffen können.
Steve Ganzer, Bürgermeister